Film im interkulturellen Sprachunterricht

Artikelnummer: 07-025-290

Auf der Suche nach dem Schönen, Wahren und Guten...... Eine praxisorientierte Filmdidaktik als Mittel zum Zweck einen interessanten Unterricht zu gestalten. Film ist mehr als Unterhaltung und Fun - Ausdruck, Betonung, Subtext, vermittelt über die Musik, Perspektive, Licht und Kameraführung bietet viele Möglichkeiten der Interpretation.52 Seiten Arbeitskarten und Aufgaben ermöglichen einen zielorientierten Unterricht. 

Kategorie: Italienisch


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Autorinnen: Nicolette Zieltjes, Hendrikje de Groot, Beate Smeding-Kurth
Umfang: 80 Seiten
Format: DIN A4

Unterrichtsfach: Fremdsprache, Deutsch
Typ: Unterrichtskonzept, Methode
Jahrgangsstufe: ab Mittelstufe, Erwachsenenbildung
Schwierigkeitsgrad: GER / CEFR : A2, B1, B2, C1

Film als Medium für den Fremdsprachunterricht
Wir leben in einer Bildkultur. Bildgestützte Medien bestimmen unseren Alltag; viele Stunden verbringen wir vor Bildschirmen: mit Bildern beim Fernsehen, am Computer, in unseren Handys. Stillstehende und bewegende Bilder nehmen auch im Unterrichtsmaterial einen immer wichtigeren Platz ein. Bilder spiegeln und kommentieren unsere Sicht auf die Welt. Als Lehrer nutzen wir diesen Kommentar gerne, um das Verstehen unserer Zielsprache und der Landeskunde zu ermöglichen. Wir unterscheiden hierbei künstlerische und zweckmäßige Bedeutungen oder Ausdrucksweisen von Filmen und andererseits diverse Deutungen und Sichtweisen auf Filme. In allen Fällen geht es dabei um Verstehen auf mehreren Ebenen.
Die Didaktik dieses Deutens wollen wir in unserem Unterricht bewusst einbauen. Es soll also während des Sprach verstehens auch Raum für Interpretationen entstehen. Es geht dann einerseits um das Erkennen mehrerer Informations- und Mitteilungslagen, andererseits um das Bewusstsein der eigenen Deutungsmuster und um die Initiierung der Entwicklung weiterer Deutungsrahmen, sowohl bei unseren Schülern als auch bei uns Lehrern. Die für diesen Lernprozess notwendige Metasprache ist bei den Schülern in ihrer Erstsprache ganz oft noch nicht entwickelt.

Die Idee
Eine Fremdsprache zu lernen ist ein individueller, kulturbezogener Prozess,  Beobachtungen von Kultur- und Landeskunde, Bildsprache und Gestik, soziales Verhalten im Alltag. Der Film ist eine Möglichkeit eine fremde Kultur über die Bildsprache und Handlung nahe zu bringen. Didaktik des Filmvorführens kann nicht sein, dass man die Schüler hinsetzt, ihnen den Film ohne Pause vorführt und hofft, sie hätten so viel wie möglich verstanden. Die reelle Gefahr besteht, dass die Schüler so in eine passive Haltung verfallen, wie oft zu Hause vorm Fernseher. Stattdessen wollen wir die Schüler aktivieren, sie zum Lernen anreizen. Wir geben ihnen also Aufgaben, die das Lernen anfachen, Aufgaben, die das Lernen mehr oder weniger steuern und zum Weiterlernen verführen.

Kapitel:
-  Sprachunterricht mit Film
-  Filmarbeit als Methode
-  Filmdidaktische Methodik
   u.a. Aufgabensystematik, Aufgaben und Beispielarbeitsblätter

 

Zu den Autorinnen:
Drei lebenslang lernende DaF-Lehrerinnen mit einem Faible für Film und Literatur und sowohl biographisch als auch theoretisch immer am WIESO, WESHALB, WARUM, also an den Umsetzungs-, Anfangs- und Zielfragen interkulturellen Handelns interessiert.

Vorschau - Film im interkulturellen Sprachunterricht


Schulform: Sekundarstufe I

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